In diesem Projekt bestand die Aufgabe darin, einen Einfeldträger mit einer Spannweite von zwei Metern zu entwerfen und zu konstruieren. Dabei durfte das Gesamtgewicht der Konstruktion 800 Gramm nicht überschreiten. Ziel war es, mit möglichst geringem Materialeinsatz eine stabile Struktur zu entwickeln, die dennoch eine hohe Tragfähigkeit aufweist.
Der Träger wurde aus Holz und Draht gefertigt. Durch die Kombination dieser Materialien konnte eine leichte, aber gleichzeitig belastbare Konstruktion entstehen. Holz übernahm dabei die tragenden Elemente, während der Draht zur Stabilisierung und Verspannung der Struktur eingesetzt wurde.
Der Versuchsaufbau war so konzipiert, dass die Last bei einem Drittel und bei zwei Dritteln der Spannweite angreift. Dadurch entstehen charakteristische Biegemomente entlang des Trägers. Die Form der Konstruktion orientiert sich an dieser Momentkurve, sodass Material gezielt dort eingesetzt wird, wo die größten Kräfte auftreten. Auf diese Weise wird die Last effizient verteilt und mit möglichst geringem Materialeinsatz eine hohe Tragfähigkeit erreicht.